Voyage

Dienstag, 28.12.2010 copacabana - puno - arequipa - huachina

helloele. wohl der zweit letzte eintrag :-( wieder mal viel zu spat und hoffentlich ich erinnere mich noch an das wichtigste.. 

am spaeten nachmittag nahm ich ein collectivo (minibus) richtung copacabana. Die fahrt verlief normal, ausser dass wir mal auf ein kleines schiff gingen, um einen fluss oder bereits den titicacasee zu ueberqueren. spaet abends kam ich dort an und fand dann auch wieder ein gutes hostal. Hier in Bolivien und Peru reise ich mit dem "Reise-Know-How"-Guide und nicht mehr mit dem Lonley Planet. Zwar ist man so eher nicht in den Unterkuenften, wo die meisten anderen int. jungen Traveller sind, doch sind die Unterkuenfte meist super und preiswert. Meist sind die Unterkuenfte nicht mehr Massenschlaege; fuer das schlafen ist das super (praktisch ausschliesslich Einzelzimmer oder ich alleine in einem Zimmer mit bspw. 3 Betten), fuer Leute kennen zu lernen dann halt ein bisschen weniger. Aber ist doch auch Ok. 

Nach dem doch eher strengen Week-end in La Paz war in Copacabana dann erstmals entspannen angesagt. Bis auf den Besuch der Kirche und einem kleinen Fussmarsch auf den Dorfhuegel (um den Sonnenuntergang anzuschauen) habe ich an diesem Montag nicht wirklich viel gemacht. Am folgenden Tag ging es dann frueh auf die Isla del Sol. Das Boot fuhr gegen halb Acht in Copacabana und brach mich auf diese Insel. Zum Glueck traf ich dann Clemens gleich nach meiner Ankunft dort (er war ein Tag frueher unterwegs mit Lujan) und er konnte mir etwas Geld leihen. Ich habe nicht gelesen (wenn es denn irgendwo stand), dass es in Copacabana kein Geldautomat gab und ich hatte nur noch wenig geld. Ich musste wirklich jeden Boliviano richtig einteilen, damit ich es dann schaffen wuerde, bis nach Puno (dann in Peru) zu kommen. Trtozdem schon erstaunlich, Copacabana ist der Touri-Ort fuer Ausfluege auf dem Titicacasee schlechthin und man findet keinen Geldautomaten!! 

Die Isla del Sol (gilt als Geburtsort irgendeines wichtigen Inkas oder so ;-) ) ist wirklich eine schoene Insel und ich wanderte den ganzen Tag ein bisschen rum. Obwohl die Insel eigetnlich gar nicht soo gross ist, habe ich es geschafft mich zu verlieren. Ich hatte ploetzlich keine Ahnung mehr wo ich bin. Gluecklicherweise hat das I-Phone einen Kompass und so merkte ich dann, dass ich anstatt wie gedacht bereits im Sueden bin, noch immer im Norden verweile! Ich habe geplant, eine Nacht auf der Insel zu uebernachten, nachdem ich dann am Morgen aber Clemens und Lujan getroffen habe, wollte ich dann am Nachmittag auf der anderen Seite der Insel zurueck und dann mit ihnen weiterreisen. Dies schaffte ich dann aber nicht mehr ... So uebernachtete ich eine Nacht dort und nahm dann am naechsten Morgen frueh das Boot zurueck nach Copacabana. Von da aus ging es dann weiter nach Puno, eben jetzt in Peru!.

Nachdem ich das Hostel dort bezogen habe, machte ich gleich noch einen Ausflug auf die Islas Flottantes. Das sind bewohnte schwimmende und somit nicht natuerliche Inseln. Sie sind auf einer Art Morf (oder irgendsowas) und dann auch Schilf gebaut. Obwohl der ganze Besuch wohl auf Touris ausgerichtet ist, war es trotzdem ganz schoen interessant wie diese Leute leben.   Fuer diesen Ausflug war ich etwas spaet dran und das Boot war eigentlich bereits abgefahren, kehrte dann aber extra fuer mich nochmals zurueck. Die anderen Leute nahmen es locker :-). Nach einem feinen Essen (Bolivien kann sich restauranttechnisch nicht als Feinschmeckerland feiern) zusammen mit Marcel (CH), Andrew (Eng) und Natacha (Belg) ging ich mit Andrew noch auf ein zwei Drinks, es war schliesslich sein Geburtstag. Alle drei sollte ich spaeter dann wieder treffen. 

Nach Puno ging es fuer mich weiter nach Arequipa, wo ich Clemens und Lujan wieder traf. Zusammen mit einem oesterreichischen Paerli (Christine und Michael) gingen wir was essen und spaeter noch auf ein paar Drinks (haha wiedermal :-) ). Am folgenden Tag ging ich die Stadt erkunden und spaeter ein altes Kloster besichtigen. Ich goennte mir dazu eine Führerin, die allerdings auch nicht vielmehr erzaehlte als bereits im Guide beschrieben ist. Trotzdem war es ganz schoen interessant, wie diese Maedchen frueher dort gelebt haben. 

Nach einem gemeinsamen Essen mit Clemens (der die Spezialitaet "Meerschweinchen" probierte; was fuer ein Anblick! ) und Lujan ging es dann frueh ins Bett. Am folgenden Tag setzte ich mich dann in einen Touribus um eine 4 stuendige Stadtrundfahrt zu machen. Nebst dem Zentrum fuhren wir auch in die Vororte und zu  einigen Aussichtspunkten. Arequipa ist von 3 Vulkanen umgeben, die man leider infolge Nebel nicht wirklich in voller Pracht zu sehen bekam. Am Abend war dann die Weiterfahrt nach Ica, wo ich mit Beat (dem Volunteer in La Paz aus Liechtenstein) abgemacht habe. Nach der Ankunft und dem Zusammentreffen nahmen wir gleich ein Taxi in Richtung Huacachina Oase, 6 km von Ica entfernt. Mitdabei war auch Rod, ein Isaeli, den ich Potosi kennen gelernt hatte und dann im gleichen Bus von Arequipa nach Ica sass. Huacachina ist ein Ort zum entspannen. Fast jede Unterkunft hat ein Swimming Pool und viele Palmen, Haengematten etc. Ansonsten gibt es da aber nicht viel zumachen. So wurden dann bereits am Nachmittag mit 3 Typen von Lima die ersten Biere gekillt. Dies ging so weiter und gegen 8 Uhr waren wir wohl bereits im Bett, eigentlich nur als kleiner Entspannungsschlaf. Als wir dann spaeter um ca. 1 Uhr erwachten gingen wir noch ins Zentrum zurueck, wo wir mit paar Einheimischen eine gute Zeit verbrachten. Am naechsten Tag kamen dann auch Michael und Christine in unserer Oase bzw. unserem Hotel an. 

Muss gehen, Weiteres folgt.

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Donnerstag, 16.12.2010 Potosi - Sucre - La Paz

Oepdate!

So letzte Zeit war ich nicht so fleissig mit Blog schreiben. Der letzte Eintrag endete mit der Ankunft in Potosi, der hoechst gelegenen Stadt der Welt. Das "Highlight" in Potosi ist ein Besuch in den Minen des Cerro Rico. Dies machte ich dann gleich am naechsten Tag; nun ich wuerde es ein zweites Mal nicht mehr machen. Man verbringt rund 2 Stunden in den engen Minengaengen, sieht die armen Maenner und Kinder (ca. ab. 13 Jahren..) bei dieser Schwerstarbeit. Nun ich fuehlte mich einfach nicht wohl, keine Ahnung weshalb; vielleicht wegen der grossen Hoehe, oder dem wenigen Platz (zum Teil wurde auf allen 4en gekriecht). Auf jeden Fall war ich dann sehr froh, als wir endlich wieder das Tageslicht erblickten.

Gerade nach diesem Ausflug konnte ich in ein Sammeltaxi nach Sucre steigen. Der Bus war gerade abgefahren und so war dies die einzige Moeglichkeit, die Stadt zu verlassen. Das ganze kostete ein bisschen mehr, war dann aber auch schneller. Dank Clemens, dem Deutschen, den ich in Buenos Aires und Rosario getroffen habe, wusste ich auch gleich wo ich billig uebernachten kann. Am selben Abend ging ich dann noch ein bischen aus, aber alleine macht das nur halb so Spass und so ging ich dann mald mal wieder heim.

Der naechste Tag stand im Zeichen der Erholung. Am Abend konnte ich dann Rosselin, die Frau von Stefan Messerli aus Steinen treffen. Ich habe sie schon mal in der Schweiz getroffen und so kannten wir uns schon ein bisschen. Stefan weilt zurzeit in der Schweiz und auch Rosselin duerfte wohl bald nachkommen. Die naechsten zwei oder drei Tage verbrachte ich dann fast ausschliessich mit ihr. Zum Glueck hatten ihre Semesterferien soeben begonnen und deshalb hatte sie Zeit fuer mich. Highlights waren sicherlich das Essen beim Mercado. Fuer knapp 2 Franken gibt es ein tiptopes "einheimisches" Menu. Im Gegensatz zu den meisten Restaurants schmeckte das super, auch wenn wohl in Sachen Hygiene nicht alles einwandfrei sein duerfte. Auch die Fruchtsaefte sind eine Erwaehnung wert. Diese werden vor den Augen prepariert und es gibt Fruechte, die habe ich noch nie gesehen. Sucre ist eine gemuetliche Stadt und es verwundert mich nicht, dass sich Stefan dort sehr wohl fuehlt.

Am Dienstag oder Mittwoch nahm ich dann den Bus in Richtung La Paz. Eigentlich waere ich gerne noch in die Gegend von Santa Cruz gegangen, dafuer fehlte schlussendlich die Zeit. Da das Klima dort auch sehr tropisch sein soll, hat es mich auch nicht wirklich angemacht. Rund um Santa Cruz gaebe es viele Spuren von Che Guevara (u.a. sein Todesort). Im Reisefuehrer stand auch was von einer 3-Tagestour, die man von Sucre aus machen oder organisieren koennte. Jeden Tag ging ich bei dieser Agentur vorbei, jedoch wurde mir die Tuere nie geoeffnet bzw. wohl niemand anwesend. War komisch. Allgmein sind auch viele Restaurants von aussen fast nicht ersichtlich, zum Teil weist nicht mal ein Schild oder etwas aenliches darauf hin. Fuer ein italienisches Restaurant, welches mir von einer Italienerin empfohlen wurde, ging ich sicherlich 4 mal zu dieser Adresse. Beim ersten Mal fand ich es nicht (da nur bei der Tuere ein ganz kleines Schild auf das Restaurant hinweist), bei den weiteren Malen war es wohl geschlossen.  

Der Bus nach La Paz war ein Nachtbus; leider war ich bitz knapp dran und vergass deshalb, etwas fluessiges fuer die Fahrt zu kaufen. Auch die Leute um mich machten nicht einen sehr freundlichen Eindruck und so getraute ich mich nicht, jemanden nach Wasser oder aenliches zu fragen. Zum Glueck hatte ich noch Coca-Blaetter dabei, welche den Hunger und Durst etwas stillen sollen. Nun Durst hatte ich immer noch und war wohl fast ausgetrocknet ;-) Zum Glueck gab es dann irgendwann eine Pause und ich konnte entlich was zu trinken kaufen. Da sehr hungrig und durstig nahm ich ein Coca-Cola. So konnte ich auch nach diesem Stopp um wohl gegen 2 Uhr am Abend nicht wirklich schlafen. Voellig uebermuedet kam ich deshalb um 7 Uhr am Morgen in La Paz an. Schnell ein Hostel gefunden und konnte dann gleich das Bett beziehen und schlief dann mal bis am 2 Uhr am Nami durch. Danach ging ich etwas in diese enorme Stadt um mich ein bisschen anzuklimatisieren. Nachdem ich Sucre relativ viel einheimisches gegessen habe, ging ich in La Paz in ein Pub, das von einem Englaender betrieben wird und auch solche Gerichte auftischt. Unter anderem hatter er auch ein Cordon-Blue auf der Menukarte und so musste ich nicht lange ueberlegen, was ich bestellen wuerde, koste es was es wolle .

An der Theke waren zwei Jungs am sprechen und irgendwie kam ich dann mit ihnen ins Gespraech. Irgendwann stellte sich dann heraus, das der eine, Beat aus Liechtenstein ist und so konnten wir dann auf Schweizerdeutsch weiterreden. Beat macht eine Freiwilligenarbeit in La Paz in einem Gefaengnis fuer Jugendliche. Schon noch krass, was fuer Geschichten er von diesen Jungs erzaehlen konnte. Der andere Phil, ein Englaender macht auch sowas aehnliches, er ist an einer Forschungsarbeit ueber Gewalt / Erziehung von Jugendlichen dran. Er macht dies, so wie ich das verstanden habe aus eigenem Antrieb, weil er den Menschen helfen moechte und ihm La Paz und Bolivien ausserordentlich gefaellt. Am Abend ging ich dann auch noch mit Phil auf ein Bier aus. Er zeigte mir dann auch noch seine "Wohnung". Vier Zimmer, ein nicht ueberdeckter Innenhof fuer ca. 100 franken im Monat. Wirklich eine Tiptope Bleibe die er da gefunden hat. Am Samstag fand dann dort noch eine Homeparty statt, bei der ich auch gerne dabei gewesen waere, leider habe ich dann die Adresse nicht wieder gefunden.

Am Freitag machte ich dann noch die "death road". Es ist eine 64 km lange Downhillstrecke. Die Strecke selber ist nicht wirklich anspruchsvoll; die zum Teilen 500 Meter Abhaenge und v.a. der unmoeglich sehbare Gegenverkehr (der jedoch in folge einer neuen Strasse nicht wirklich existiert) machen das Ganze aber dohc zu einem guten Abenteuer. Besammlung war um 6.30 und nach dem gemeinsamen Fruehstueck ging es dann erst mit dem Bus noch etwas hoeher als die Stadt von La Paz, auf rund 4500 m.u.M. (Schaetzung von mir hehe). Gut ausgeruestet faengt dann das Vergnuegen an; rund 3000 Hoehenmeter faellt die Death Road bis nach Corioco. Auf einem kleinen Abschnitt der Strecke steigt die Strasse, diese macht man dann wieder mit den Bus ... Gut mit den vollgefederten Downhillbikes waehre der Anstieg doch eher muehsam.

In Corioco angekommen, in einem tropischen Klima konnten wir uns dann in einem Swimmingpool erfrischen und ein Essen zu uns nehmen. Danach ging es waehrend 3 Stunden zurueck nach La Paz. Angekommen ruf ich mal Beat an, um zu fragen was er heute Abend macht. Er war noch an irgendeiner Veranstaltung und meinte, er haette noch andere Schweizer kennengelernt. Sie seien im Hostel XY und ich solle doch einfach auch dorthin, er kaeme dann spaeter. Nun so ging ich dann einfach mal zu diesem Hostel und suchte nach den beiden. Da ich von Beat wusste, was sie sich fuer Getraenke im Laden gekauft hatten, war die Suche dann schnell beendet :-). Nach Beat zu spater Ankunft gingen wir dann in einen Club wo wir eine gute Zeit hatten. Die Leute dort kannten mich mal am anderen Tag noch :-)

Am anderen Tag hatte ich dann eine Message, von Clemens, ob ich auch in La Paz bin. Ja! Das Wiedersehen mit ihm und seiner auf der Reise "gefunden" Freundin hat mich sehr gefreut. Nach einem Bier in einer Bar wollten wir eigentlich zu der oben erwaehnten Homeparty gehen. Aber eben, obwohl ich schon mal da war, konnte ich mich nicht mehr an das Haus erinnern. In der Gegend war auch keine Telefonkabine und zudem war uns diese Gegend nicht ganz geheure, weshalb wir dann wieder in ein Taxi zurueck ins Zentrum fuhren. So gingen wir dann zusammen in diesen Club, in dem ich bereits gestern gewesen war. Spaeter traf ich dann Beat und die anderen in einem anderen Club. Leider hatte es dort keine Garderobe und so musste ich meine Jacke unter einem Tisch verstauen. Irgendjemand muss das bemerkt haben und so war sie dann spaeter nicht mehr dort. Tja, somit wurde mir auch mal was gestolen. Schad, war diese Regen- und Windjacke praktishc fuer alles und habe ich jetzt nichts mehr solches, nachdem ich eine andere, duennere Regenjagge bereits in Sucre irgenwo liegengelassen habe.

Am Sonntag besuchte ich noch das Coca-Museum und ging dann weiter nach Copacabana. Weiteres folgt bald. Ich bin da in einem Internetcafe, in dem neben mir rund 20 ca. 13 Jahrige Jungs am Computer ihre Shootergames gamen, Natuerlich hat es bei jedem Computer auch die Boxen dazu und deshalb ist es fast nicht aushaltbar hier. Zum Glueck habe meine Kopfhoerer dabei und kann so Musik losen. Schade dass diese Killergames auch hier sehr beliebt zu sein scheinen...

salud

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Sonntag, 05.12.2010 Erste Schritte in Bolivien - 4 tages Trip Tupiza-Uyuni

Nach dem wenigen Schlaf die letzten Tage schlief ich natuerlich im Bus tiptop. Der Fahrer musste mich dann an der Endstation am Morgen um 7 Uhr auch aufwecken. Dies war in La Quiaca noch in Argentinien. zu Fuss ging ich dann ueber die Bruecke nach Villazon Bolivien. Die Einreise beim Zoll war kein Problem. Sofort merkte man, dass man in einem anderen Land war. Schwierig zu beschreiben warum, aber es war definitv so :-). Den Travellern scheint man nicht gross aufmerksamkeit zu schenken, vielmehr sind die mit ihren Schmuggelwaren beschaeftigt. Bolivien ist wohl das Aermste Land Suedamerikas.

Beim Busbahnhof nahm ich mit 3 weiteren ein Minivantaxi in Richtung Tupiza. Auf der Strecke dahin kam uns noch eine "Auto" entgegen, dass mit offener Hube fuhr. Keine Ahnug, wie sich der Fahrer durchschlug, er orientierte sich wohl am "Strassen"rand. Es hat so oder so nicht grossen Verkehr, und wenn man mal ein Auto passiert, wir meistens gehupt. Man hat wohl Angst, dass der andere Fahrer schlaeft oder alkoholisiert fahrt.

Infolge Schlafmangel und hoher Hoehe von Tupiza machte ich dann nicht sehr viel dort. Ich uebernachtete in einem Einzelzimmer (ohne Bad) fuer 3 Fr.! Am Folgetag startete dann die 4 Tages-tour in richtung uyuni, die ich noch von Salta aus via E-Mail organisiert habe. Es war ein 6er Jeep, Fahrer/Guide, Koechin, eine Schweizerin, eine Deutsche, ein Spanier und ich. Es startete um 9 Uhr am Morgen. Der erste Tag war nicht so sehr interessant; ich nahm auf einem der hinteren Plaetze Platz, was infolge des Plazmangels fuer die Beine nicht sehr angenehm war (in der Folge wechselten wir uns dann jeweils ab). Die Úbernachtungen waren jeweils in sehr einfachen Unterkuenften in kleinen Bergdoerfer (vielleicht 10 "Hauser"). Eines der Highlight fuer mich, wae ein spontan zustande gekommenes Fussballspiel mit einheimischen Kindern am ersten Abend. Wir wahren auf ca. 4000 Meter und da merkte man die Hoehe dann schon. Total haerzig diese bolivianischen Kinder. Leider fragen sie einem (wohl im Auftrag ihrer Eltern, die in etwas Entfernung die Kinder beobachten) oft nach Geld. Auch Fotografieren darf man sie nur gegen Entgeld ...  In jedem noch so kleinem Dorf in den Bergen steht mindestens ein kleines Fussbaklfeld. Auf den Toren sind jeweils auch noch Basketballkoerbe angehaengt.

Die Reise fuehrte den anderen Tagen weiter durch diverse farbigen Lagungen, kleinen bordelnden Fulkane, Inkaruinen, viele Tiere (inkl. Flamingos). Das Essen war immer super. Obwohl sie das Fleisch anscheinend nicht kuehlten, hatte niemand von uns Probleme mit diesem. Trotzdem ist es schon komisch, wenn man nach 4 Tagen noch Poulet aufgetischt bekommt, dass unmoeglich gekuehlt worden ist ... Aber eben, niemand hatte unangenehme Nebenwirkungen. Am vierten Tag (nach einer Uebernachtung in einem Salzhotel) kam dann das eigentliche Highlight. Die Salar de Uyuni, eine riesige Salzwueste, die einfach nur eindruecklich war. Diese Tage waren sehr anstrengend. Viele Zeit verbrachte man im Jeep, am Morgen ging es mehr als nur frueh los; so gingen wir im Durschnitt wohl so um halb 9 jeweils ins Bett. Die Lager waren auf seher hoher Hoehe, womit ich allerdings nicht grosse Probleme bekundete. Anderen ging es da ein bisschen anders (man trifft immer wieder auf die gleichen Gruppen, da verschiedene Anbieter fast das ganz genau gleiche Anbieten).

Nach der Ankunft in Uyuni, einer Stadt in mitten der Wueste, organisierte ich zusammen mit einem Griechen und einem Israeli die Weiterreise nach Potosi, der hoechsten Stadt der Welt.  Die Abfahrt war um 7 Uhr am Abend und dauerte rund 6 Stunden. die Luxusbusse und Strassen aus Argentinien sind vergangenheit. Da am Morgen um 4 Uhr aufgestanden wurde (um den Sonnenaufgang anzuschauen) war ich sehr muede und iregndwie schaffte ich es dann doch, nach ca. 4 Stunden im Bus einzuschlafen. Toilleten oder aehnliches gibt es in diesen Bussen nicht. Nach 3 Stunden gab es aber zum Glueck eine kleine Pause, wo man dann aufs Natur-WC konnte. Die holprigen Strassen tragen auch nicht umbedingt dazu bei, dass man nicht oft aufs WC müsste. Aber es geht natuerlich immer irgendwie.

In Potosi kamen wir dann so gegen 1-2 Uhr am Morgen an; per Taxi gingen wir dann in eine Herberge, die zum Glueck noch Betten frei hatte. Der Preis von 7 Franken empfanden wir dann schon etwas teurer (im Vergleich zu den 3 Franken in Tupiza), das sehr gute Fruehstuck am morgen relativierte das ganze aber weider ein bisschen.  

mehr im naechsten Eintrag...

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Sonntag, 05.12.2010 Salta Part II

Der Grund, warum ich gestern nicht mehr weiterschreiben mochte, war nebst der Müdigkeit auch das Vergessen, was ich denn am Dienstag und Mittwoch in Salta gemacht habe ?

Ich weiss es nicht mehr genau, d.h. ich bin wohl einfach ein bisschen rumgeschlaendert und habe das Nichtstun genossen. Eigentlich war dies ja auf das vorherige Wochenede geplant gewesen, haette ich nicht Maria und Luc getroffen.

Auf jeden Fall habe ich am Mittwoch wohl gegen Mittag gemerkt, dass ich mein Bankkaertli am vorherigen Tag beim Geldbeziehen verloren haben muss. Sofort ging ich in Richtung der Bank mit dem Bankomat; diese ist jedoch nur am Morgen offen und so konnte ich nicht fragen gehen, ob das Kaertli eventuell eingezogen wurde. Eigentlich wollte ich ja in Salta selber auch noch ein zwei Aktivitaeten machen; gleichzeitig sollte ich aber irgendwann noch dann auf die Bank am Morgen fragen gehen wegen meiner Karte. Geplant waren zwei Aktivitaeten (einmal Tour mit Movitrack, die ein spezielles Gefährt haben und zumandern Rafting&Canopy; beides wurde von meinem Studikollegen gelobt). Somit musste ich entscheiden was ich wollte und war dann der Meinung beide Sachen zu machen und gleichzeitig an einem Morgen noch in der Stadt zu sein, um wegen der Karte fragen zu koennen. Da ja bereits Mittwoch war, am Samstag die Bank wohl kaum offen hat, wollte ich am Donnerstag und am Samstag was unternehmen, waehrend ich am Freitag zur Bank gehen kann. Die Weiterreise war dann auf Samstagabend in Richtung Bolivien geplant.

Die Movitracksache konnte ich nicht machen, da sie fuer Donnerstag nur einen Zweitagesausflug im Programm hatten. So machte ich den eher teuren Eintagesausflug "Tren de las Nubes". Man startet um 6 Uhr Morgens mit dem Zug und erreicht am Nachmittag ueber 4000 Hoehenmeter. Das Ganze war natuerlich speziell, die Landschaft wunderschoen, jedoch war es schwierig aus dem fahrenden Zug gute Fotos zu schiessen und man war erst wieder um 11 Uhr am Abend zurueck. Die gleiche Strecke haette man eben auch mit dem Movitrack machen koennen, was sicher besser und viel kuerzer gewesen waere. Nach der Ankunft zurueck im Hostel wollte ich noch ein bisschen ausgehen und ging dann in eine Reggae-Bar, wo ein Couchsurf-Treffpunkt sein sollte. Ich fand diese Leute zwar nicht, kam dann aber mit anderen ins Gespraech und es war ein cooler Abend mit guter Musik ;-) (spaeter inkl. Konzert).

Am Folgetag ging ich dann frue raus, um wegen der Karte nachzufragen; Fehlanzeige. Irgendjemand muss wohl die Karte nach meinem Bezug entdeckt haben. Das Problem ist, dass hier haufig erst das Geld ausgespuckt wird und dann erst die Karte. Ich habe schon am Anfang gedacht, dass mir das mal zum Verhaengnis werden koennte ... Tja, nicht so schlimm, der Kartenfinder kann ja ohne Pin-code nichts mit der Karte anfangen und zum Glueck habe ich noch eine zweite Karte hier (genau fuer diesen Fall).

Zueruck im Hostel lernte ich Anne, eine Panama-Franzoesin, kennen. Zusammen mit ihr ging ich dann auf den Hausberg, wo man einen super Überblick ueber die Stadt hat. Sie wollte mich dann auch am Samstag fuer das Rafting/Canopy begleiten. Bei der Reiseagentur dann aber die Ernuechterung, dass wir erst zu zweit seien (von Salta) und wir zwei weitere finden muessten oder sich zwei weitere bei ihnen melden wuerden. Dies gelang dann nicht und auch von der Agentur wurden wir nicht kontaktiert, dass wir es machen koennten. Schade. Zusammen mit einem weiteren Franzoschen (Tony) gingen wir dann Essen und spaeter noch in eine Disco. Als wir zurueckkamen, guckten wir uns (nach einem kleinen Imbiss haha) den Sonnenaufgang auf dem Dach des Hostels an und Anne hatte dann die glorreiche Idee, doch sofort noch nach Cafayate zu gehen (wo ich ja eigentlich schon mal war). Okey, warum nicht, habe ja sonst eh nichts vor. Bis zur Abfahrt des Busses waeren noch ca. 5 Minuten und so sprangen wir in Richtung Busbahnhof. Fuenf Sekunden spaeter waere der Bus weg gewesen... Nach einem Nickererchen kamen wir dann gegen Mittag in Cafayate an. Wir gingen in Richtung der vielen Winzer, wo Anne nach Arbeit fragte. Sie wollte ein paar Wochen in Argentinien auf einer Ranch oder eben bei Winzern arbeiten. Dies haette mich auch total gereizt, aber eben, dazu fehlt mir die Zeit... Nach einem weiteren Nickerchen auf der Plaza und einem Weinglace (eher speziell...) wollten wir es dann via Autostopp zurueck nach Salta versuchen. Sehr schnell fanden wir einen Einheimischen, der mehr als nur Freude hatte, uns mitzunehmen. Wie bereits im vorherigen Blogeintrag angetoent, die Strecke ist einfach super und dass ich sie somit zweimal gesehen habe, hat sich total gelohnt. Der Einheimische (den Namen hat er uns gar nicht verraten, wie wir nach der Rueckkehr feststellten) war mehr als nur ein super Guide. Er erklaerte uns viel, haltete immer wieder fuer Fotos an. Gerne haette er uns dann auch noch auf ein Asado (Grillabend..) bei sich zuhause eingeladen, erhatte aber bereits andere Plaene.

Mehr als nur müde gab es dann an meinem letzten Abend in Argentinien nochmals richtiges Fleisch und kurz nach Mitternacht stieg ich in den Bus in Richtung Villazon/Tupiza, Boliven.

Don't cry for me Argentina

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Samstag, 04.12.2010 (Around) Salta

Hola Amigos. Um es vorwegzunehmen, ich blieb schlussendlich länger als geplant in Salta bzw. in der Gegend darum. Nachdem ich Santiago und Mendoza im Schnelldurchlauf besucht habe, wollte ich zwar ein bisschen laenger in Salta verweilen, da es erstens einiges zu tun gibt (Tipps bekam ich von einem "alten" Studikollegen - der mir noch zu Studizeiten von Salta vorgeschwaermt hat), aber doch nicht ganz so lange, dies hatte seine Gruende: Versuche mal das wichtigste zusammenzufassen.

Am Donnerstagabend nahm ich den wohl letzten längeren Bus meiner Reise von Mendoza nach Salta. In diesem lernte ich um ca. 5 Uhr am Morgen bei einem Halt Luc, ein Franzose von Bordeaux kennen. Zusammen mit seiner spanischen Freundin Maria wollten sie in Salta ein Auto mieten und die Gegend rundum erkunden. Nachdem wir auch das gleiche Hostel in Salta anvisiert haben, fragten sie mich dann, ob ich sie begleiten wolle. Erst noch etwas skeptisch, naja mit einem Pärli zu reisen ist vielleicht nicht so angenehm, entschied ich mich dann nach einem nachmitaglichen Bier auf der zentralen Plaza von Salta (und natuerlich ein bisschen Ausforschen, wie die beiden so drauf sind) dafuer. Die Reise sollte dann am naechsten Morgen, ca . 9 Uhr losgehen. Cool.

Nach dem ersten Eindruck von Salta gingen wir zu dritt noch zum Wäscheservice. Auf dem Rückweg von diesem lief mir eine junge Frau ueber den Weg, die mir irgendwie bekannt vorkam. Ich meinte, sie sei auch von Schwyz... Als ich das realisiert habe, war sie dann aber auch schon wieder verschwunden. Bevor dem Abendessen nahmen wir noch ein Bierchen auf dem Gartendach des Hostels und siehe da, Brigitte vom Muotatal, arbeitet oft im Hirschen an der Bar, kam ploetzlich auch dazu. Ich irrte mich also nicht. Sämi hat mir mal mitgeteilt, dass er mit einer Thalerin gesprochen hat, die auch nach Argentinien geht; das wir uns aber in diesem riesigen Land treffen, eher ein Zufall. tja die Welt ist klein :-) Irgendwie auch typisch, obwohl ich sie von sehenher kannte, habe ich nie mit ihr gesprochen und da natuerlich sofort... Auf reisen geht das Kontakteknuepfen halt schon viel einfacher. Zusammen mit Luc&Maria und einer weiteren Schweizerin von Uster gingen wir dann ein Steak essen und zusammen mit Brigitte ging ich dann noch aus (musste schliessich am anderern Tag zwar frueh raus, jedoch nur ins Auto hocken). Irgendwann am Abend wollten wir dann noch ein Sms an Saemi schreiben, dass wir uns getroffen haben; ein falscher Entscheid, geschaetzte 10 Minuten spaeter war ihr Natel nicht mehr in der Tasche :-) . Irgendjemand hat wohl beobachtet, wo sie ihr Natel versorgt hatte und musste es dann rausgenommen haben, aus einer relativ kleinem Reisverschluss ihrer Handtasche ... Tja wohl ein bisschen selbst schuld von uns (es war jedoch meine Idee, aber sie nahm das sehr gechillt ;-) ) Ich gehe grundsaetzlich nie mit Natel oder irgenwas aus. Geld in Jeans und mehr braucht es nicht, alles andere ist wohl doch ein bisschen fahrlaessig.

Am anderen Tag wurde ich dann von den beiden "Franzosen" (sie leben beide dort und Maria spricht perkfekt frz.) geweckt (habe sie vorher davor gewarnt) und so ging es zum Auto. Unser erstes Ziel war Cachi, ein kolonialstaedchen, das an dem seit ueber 100 Jahren nicht viel geandert worden sollen sein. Die Landschaft auf dem Weg war fantastisch, Berge/Gestein in verschiedenen Farben, einfach schoen. Es ist fuer mich immer schwierig, etwas ueber die Eindrücke zu schreiben, sei es bei Beobachtungen der Einheimischen oder mit der Natur. Auch Fotos sehen zum Teil weniger interessant aus, als es wirklich war... Auf dem Weg nach Cachi dann der erste (obligate) Zwischenfall, bei einem Aufstieg zu einem Pass (ca. 3800 m.ü.M.) ging ploetzlich das Auto nicht mehr ... Luc versuchte zusammen mit vorbeifahrenden Einheimischen, die uns zu helfen versuchten, das Problem zu loesen, ging aber nicht. Das Auto startete jeweils fast ganz normal, nach ca. 100 Meter war dann aber wieder Schluss. hmh, was machen. Fern der Zivilisation, ohne Natelempfang. Nun, die einzige Moeglichkeit war, irgendwohin zukommen, wo man Empfang hatte (wohl Cachi). So konnten wir mit einem einheimischen Paerchen in ihrem Pick-up mitfahren. Wir setzten uns zu ihnen in die Kabine; zu viert, fuer mich eher unbequem ging es dann mit geschaetzten 15 km/h ueber den Pass (auch auf der anderen Seite/talwaerts mochte dieses Auto nicht schneller fahren). Die Argentinier hatten eine anderes Ziel als Cachi und so wurden wir dann von den engen Platverhaeltnissen befreit, jedoch brauchten wir erneut Autostopp zu machen, um weiter zu kommen. Selbstverstaendlich, dass die Argentinier warteten, bis uns dann jemand weiter mitnahm. Das naechste Auto waren zwei Italiener, die wir schon in Salta im Hostel getroffen haben. Natuerlich nahmen sie uns mit und wir hatten lustige Diskussionen. Die beiden studieren in Buenos Aires und sind waehrend einem Semesterunterbruch am rumreisen. Irgendwann kamen wir dann  in eine Natelempfangszone und Maria konnte die Autovermittlungsagentur anrufen, welche dann versprach (nach längerem hin und her), ein neues Auto zu liefern. Nachdem wir uns in einem kleinen Dorfshop mit Essen und Trinken versorgt hatten, brachten uns die Italiener bis zum Strassenkreuz, wo die Strasse uns wieder in Richtung zurueck zum wartenden Luc bringen wuerde. Da angekommen, kam gerade auch ein Pick-up mit einheimischer Besatzung an. Obwohl sie keinen Platz in der Kabine hatten, durften wir ganz selbstverstaendlich hinten drauf Platz nehmen. So ging es, diesmal wesentlich schneller, zurueck ueber den Pass zu Luc. Diese Passueberquerung auf der Ablageflaeche eines Trucks war doch schon Abenteuer fuer uns. Die Situation von Luc war jedoch wesentlich mühsamer. Musste er doch ohne Informationen von uns einfach warten, und hatte keine Ahnung, wann und mit was fuer einer Meldung wir zurueckkommen. Schlussendlich wartete er ungefuehr 4 Stunden .... Oben habe ich das Wort "obligat" gebraucht; ich fand es eigentlich erstaunlich, dass ich bis anhin noch gar keine solche Zwischenfaelle gehabt hatte; von anderen Reisenden hoert man immer wieder lustige oder weniger lustige Geschichten; so war es eigntlich nichts als logisch, dass auch mir mal sowas passieren sollte.

Bald nach unserer Ankunft kam dann bereits auch schon das neue Mietauto und ohne Zwischenfaelle erreichten wir dann Cachi, wo wir dann infolge der fortgeschrittenen Zeit auch uebernachteten. Am Abend gingen wir etwas Essen und trafen dann wieder auf die beiden Italiener.

Am Folgetag ging es weiter in Richtung Cafayate. Die (Really-) Strecke fuhr ich. Luc faehrt gerne Auto und so ueberliess ich es am Nachmittag dann wieder ihm. Hauptsache ich kann nun behaupten, dass ich mal in Argentinien Auto gefahren bin. Und das auf nicht asphaltierten Strassen. Wahrend die meisten Hauptstrassen in Argentinien asphaltiert sind, gibt es auf dem Land doch noch viele Kieselstein oder einfach halt nicht asphaltierte Strassen. Wie gesagt, es machte wirklich Spass zu fahren. In Cafayate bezogen wir ein huebsches Hostel und Abend gab es dann Lama-fleisch. Auf der Fahrt sieht man unzaehlige solcher freilebenden Tiere (daneben auch Pferde und Esel) und jenschte Kakteen. Man waehnt sich doch ein bisschen in Mexiko; nein ich war noch nie dort. Am naechsten Morgen begnete ich noch zwei Franzoesinnen, die ich ganz am Anfang meiner Reise in Puerto Iguazu getroffen habe und etwas mit ihnen geschwatzt habe. Als wir uns dazumals unsere Reiseplaene gegenseitig erzaehlten, haben wir noch zum Spass gesagt, dass wir uns dann sicher irgendwo im Norden oder dann in Bolivien wieder treffen werden. Siehe da :-)

Am anderen Tag begaben wir uns auf eine "leichte" Wanderung. Diese war in meinem Reisefuehrer aufgefuehrt und so aenderten wir spontan unsere bzw. ihre Plaene. Allgemein war es super angenehm mit diesem Pärchen zu reisen und auch ich konnte mich einbringen etc. Auch nachdem das Auto stehen blieb, sind beide äusserts cool geblieben. Wie gesagt, die Wanderung war im Fuehrer nur mit zwei Stunden veranschlagt und sollte einem Flusschen entlang verlaufen, Ziel sollte ein ca. 10 Meter hoher Wasserfall mit Planschmoeglichkeiten sein.  Wir erwarteten einen kleinen Fussmarsch, Luc und Maria zogen erst nicht mal ihre Wanderschuhe an. Am Fusse des Bächleins angekommen wurde uns dann Guides angeboten und den beiden auch erklaert, dass mit ihren Schuhe nicht raufzu kommen sein. Wir belaechelten dann das ein bisschen (Angebot des Guides), sie zogen dann aber zum Glueck doch die richtigen Schuhe an. Der kleine Fussmarsch stellte sich dann aber doch als richtige Wanderung ueber Stock und Stein aus, oft mussten die Haende benuetzt werden; auch der Weg war nicht immer wirklich ersichtlich ... Es war nicht schwierig, aber viel mehr als wir erwartet hatten und doch ein bisschen anspruchsvoll. Verschwitzt kamen wir dann nach ca. 100 Minuten oben an und goennten uns ein wohlverdientens, eher sehr kurzes Bad, im kalten Becken unter dem Wasserfall. Der Abstieg war dann deutlich kürzer.

Von Cafayate ging es dann durch die Quebrada(s) in Richtung Salta. Diese Gesteingebilde sind einfach unglaublich! Eigentlich wollten wir noch eine Übernachtung an einem See machen, da das Wetter aber nicht mehr gut war, und das Auto am Folgetag um 9 Uhr am Morgen abgegeben haette werden muessen, gingen wir direkt nach Salta zuerueck ins Hostel. Am Abend folgte dann noch ein feines Essen mit mit Luc und Maria, die dann am Folgetag weiter in Richtung Iguazu gingen. 

weiteres folgt... mag nicht mehr

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Dienstag, 23.11.2010 Pucon II - Valparaiso - Santiago de Chile - Mendoza

Besammlung fuer die Besteigung war um 6.45, wo wir ausgeruestet wurden. Der ganze Vulkan ist schneebedeckt und so bekamen wir u.a. auch hohe Schuhe, die zum Glueck tiptop waren und mich vor Blasen verschonten. Man sagte mir, man soll ja genug Proviant etc. mitnehmen, von anderen hoerte ich, dass die Besteigung sehr streng sei usw. So nahm ich extra viel zu Essen und Trinken mit. Die Besteigung stellte sich dann aber als auessert einfach heraus. Es ging einfach im Zickzack, aeussers langsam, den Vulkan herauf. Nach ca. zwei einhalb Stunden getraute sich Josef, ein Oesterreicher endlich zu fragen, ob man vielleicht nicht ein bisschen schneller gehen koennte, es sei im sonst zu langweilig, seine Grossmutter koennte in diesem Tempo da rauf. Im O-ton meinte er zu mir: Also wenn die englischen und hollaendischen Weiber in ihren Discokleider im Aufstieg immer noch miteinander quatschen koennen, da muesse einfach etwas schief sein :-). Darauf wurde dann die Gruppe aufgeteilt, die "Weiber" blieben beim gleichen Tempo und wir gingen dann ein bisschen schneller weiter. Fuer mich war das Tempo dann gerade super und man kam dann zum Glueck auch mal zum schnaufen. Nach ca. 3 1/2 Stunden (ohne Pausen) sind wir dann oben angekommen und kamen in den Genuss eines aktiven Vulkans. Das Lava konnte man Leider nicht sehen, es stieg einfach Rauch aus dem Krater und man hatte natuerlich einen 360 Grad Blick. Oben war es ziemlich kalt und so blieben wir nicht allzu lange dort. Am meisten Spass machte jedoch definitiv der Abstieg. Dieser wurde groessenteils mit dem Hintern (auf einem Teller) gemacht. Der Schnee war relativ weich und so konnte man super in Bahnen den Vulkan runterschlitteln. Mittels dem Pickel wurde das Tempo reguliert und es war einfach nur ein Mordsspass. Einmal bin ich mit meinem Fuss im Schnee eingehackt, und es hat mich nahc vorne hin ueberschlagen. Zum Glueck hatten wir die hohen Schuhe, ich weiss nicht ob mein Fuss noch in Ordnung gewesen waere, haette ich nicht diese hohen Schuhe getragen. Nach einer, zwei Schrecksekunge merkte ich, dass ich meinen Fuss noch bewegen konnte und gut wars.


Zusammen mit Josef und einem Englaender schrieb ich mich dann noch fuer den Besuch von Naturalthermen am Abend ein. Dazu kann man Bier mitnehmen und dann das kalte Bier in den heissen (bis 42 grad) Baeder trinken. Das war genau das, was wir brauchten. Trotz Übermüdung ging es nach der Rueckkehr noch auf einen, zwei Drinks in die lokale Kneipe. Pucon ist "nur" ein kleiner Touristenort. Am naechsten Tag war Entspannen angesag und ich habe die Stadt und die Umgebung zu Fuss erkundet. Am Abend nahm ich dann den Bus nach Santiago de Chile, wo ich frue morgens ankam. Da die Walliserin Daniela (auf dem Boattrip kennengelernt) zu dieser Zeit (oder eigtl. immer) in Valparaiso weilte, ging ich gleich auch dahin. So kam ich gegen Mittag dort an. Mittels Bus ging ich zum gemuetlichen Hostel und zusammen mit Daniela gingen wir durch die Stadt spazieren inkl. einer halbstuendigen Tourischifffahrt. Die in den Huegel eingebettete Stadt ist mehr als nur imposant. Die kleinen farbigen Hauser und ihre Architektur sind der Hammer. Immer wieder trifft man auf schoene Graffitis und Wandgemälde und man koennte stundenlang durch die kleinen Gassen schländern. Zusammen mit Danielas Cousine, die ein Semester in Valparaiso Architektur (logo) studiert gingen wir am Abend aus in eine Kneipe. Das Lokal hatte eine coole Atmosphaere, spaeter dann auch noch Livemusik - das ganze war dann aber ein bisschen lärmig und ich ging relativ frueh heim (fuer die hiesien Verhaeltnisse). An diesem Abend entdeckte ich auf meinem Arm, dass sich ausschlagsaenliche  Flecken (weiter) verbreitet haben ... Irgendwas muss mit dem Bett in Pucon nicht in Ordnung gewesen sein. Ich dachte erst, es seien irgendwie Mueckenstiche, nachdem die Flecken aber noch an anderen Stelle aufgetaucht sind, muss es fast ein Ausschlag sein. Gluecklicherweise haben sie sich mittlerweile nicht weiterverbreitet und sind ruecklaufig bzw. schon verschwunden. Franziska (die Cousine) kennt sich damit ein bisschen aus und sie meinte, wenn man was "ungesundes" mit sich mit schleipft, dass sich das ganze relativ einfach verbreitet. Waere mein ganzer Rucksack "versäucht" gewesen, na dann weiss ich nicht was ich haette machen muessen. Aber eben, zum Glueck scheint es nichts weiter schlimmes zu sein.

Am Abend lernten wir noch eine Gruppe Einheimischer Fussballfans kennen. Ich hatte eh im Sinn gehabt, am Sonntag ans Spiel des lokalen Clubs Santiago Wanderers de Valparaiso zu gehen, diese luden mich dann aber ein, zusammen mit ihnen ans Spiel zu gehen. Nachdem ich Corina zum Geburstag telefoniert hatte, ging dann etwas verspätet zu diesem Treffpunkt. Gluecklicherweise waren sie immer noch dort und freuten sich, dass ich wirklich auftauche; sie haben wohl nicht wirklich daran geglaubt. Wir tranken ein zwei Bier dort (verbotenerweise auf der Strasse - ist in Chile nicht erlaubt) und gingen dann weiter zu einem Lokal in der Nähe des Stadions. Dort besammelten sich die Eingefleischten und die Stimmung war einfach nur grossartig. Es wurde zusammen gesungen, getanzt und natuerlich getrunken. Ich weiss nicht, ob als Tourist dort reingekommen wäre, hätte ich nicht mit diesen Leuten mitgehen koennen. Einer kuemmerte sich fast zu fest die ganze Zeit um mich. Sogar auf die Toilette wollte er mich begleiten, da es zu gefährlich fuer mich sei ... Ich ging dann doch alleine. Dieser junge Herr sprach als einziger sehr gut englisch und fuer ihn war es natuerlich eine gute Gelegenheit um mit mir sein Englisch zu praktizieren. Kurz vor dem Spiel ging es dann in die Kurve. Das Spiel endete 2-2 und die ganze Zeit ueber herschte Superstimmung. Schade wurde kurz vor Schluss anstatt dem 3-2 nur den Pfosten getroffen, sonst waere wohl die Hoelle los gewesen.

Nach dem Spiel, unter Aufsicht meines Guides, ging ich in Richtung Viña del Mar, eine Stadt gerade neben Valparaiso, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Die beiden Staedte koennten unterschiedlicher nicht sein. In Viña fuehlt man sich in Cannes; gut da war ich noch nie, aber auf jeden Fall alles sehr protzig, und man sieht gut, dass sich hier nicht die Unterschicht Chiles aufhaelt... Während dem Valparaiso eher schmudelig, dafuer aber mit viel mehr Charme ausgestattet ist. Eigentlich wollte ich Daniela und Franziska dort treffen, aber wir haben uns nicht wirklich gefunden. Der Sonntenuntergang war schoen und ich konnte meinen Ausschlag auch noch ins Meerwasser tunken. Um zu baden war es jedoch defintiv zu kalt... Nachdem die Sonne verschwunden war, goennte ich mir ein Glace. Beim Bezahlen wurde ich wohl uebers Ohr gehauen, jedoch wollte ich wegen diesen vier zuviel bezahlten Franken kein Drama machen. Ich schlenderte durch Viña und nahm dann den Bus zurueck nach Valparaiso. Es war sonntag und die Stadt war sehr ausgestorben und ich war fast als einziger unterwegs. Nicht sehr angenehm, hoerte man doch von einigen Travellern unschoene Geschichten ... Aber wie bis jetzt immer kann ich gluecklicherweise von ueberhaupt keinen schlechten Erfahrungen berichten. Bisher habe ich mich gar nie in Gefahr gefühlt. Ueberhaupt nie.

 Am Montag schlenderte ich mit Daniela noch ein bisschen durch die verwinkelten Gassen und schoss einige schoene Fotos. Man koennte wirklich stundenlang durch die zum teil sehr steilen Gassen schlendern und entdeckt in jedem Winkel irgendwelche (meist schoene) Graffittis und Wandmalerein. Am spaetern Nachmittag nahm ich dann den Bus nach Santiago de Chile wo ich mich im Stadtzentrum in einem Hostel niederliess. Am Abend ging ich noch kurz was essen im Ausgangsviertel; da ich jedoch alleine untwergswar, ging ich nach dem Essen wieder heim.

Am anderen Tag schlenderte ich ein bisschen durch die Stadt und ging noch auf einen Huegel um einen Blick auf/ueber einen Teil der Stadt zu werfen. Obwohl viele andere Reisende erzaehlten, Santiago sei graesslich wegen dem Smog etc. fand ich es nicht schlimm. Ich fand es doch realtiv gemuetlich (zumindest die Leute); auch wenn es nicht wirklich viele Sehenswuerdigkeiten hatte. Zum Abendessen war ich bei einem Paar (Coca & Chris) eingeladen, welches ich in Buenos Aires kennengerernt habe. Sie sagten mir damals, ich solle mich doch melden, wenn ich dann in Santiago sei. Das habe ich natuerlich gemacht; und alles andere als bereut. Sie luden noch andere Kollegen ein und so waren wir eine gute Gruppe und haben etwas kleines gegesssen und das eint oder andere Bier/Glas Wein miteinander getrunken. Solche Momente sind super, wenn man als "Auslaender" mit Einheimischen ein paar gute Stunden verbringen kann. Die beiden wohnen mit ihrer 4 Jährigen Tochter in einem schickeren Stadtteil von Santiago. Von ihrem Appartement aus hat man einen super Blick ueber (einen Teil - die Stadt ist einfach riesig) der Stadt. Obwohl es ein relativ grosser Block war, stoerte sich anscheinend kein Nachbar ob der lauten Musik auch noch nach Mitternacht; auch ihre Tochter konnte ohne Probleme schlafen; sie sei sich das gewoehnt, sie haetten ihr das angewoehnt bzw. sei hier normal.  Da ich somit super Momente in Santiago verbracht habe, entschied ich mich, gleich am naechsten Tag wieder weiter zugehen. Erneut ueber die Grenze in Richtung Mendoza, Argentinien. Fuer den Weg mussten wir einen Pass ueberqueren. Um die Reise etwas schneller zu machen, nahm ich einen Minibus anstatt eines Cars. An der Grenze war dann noch das Ende der Freiheit fuer einen der Insassen; nachdem die Behoerden seinen Namen im Computer eingegeben haben, wurde er gleich festgenommen. Er war anscheinend auf der Flucht...

Im Bus traf ich dann noch auf Dani, einem Schweizer. Er war vorher schon mal in Mendoza und diesmal nur auf Durchreise. Sein Bus fuhr am Abend weiter, wir konnten jedoch den Nami miteinander verbringen. Mendoza ist bekannt fuer seine Weine; ich befuerchtete ein weiterer Touristenort, da die Stadt nicht allzu gross ist. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Die eigentlich in der Wueste gelegene Stadt ist super angenehm. Das Wasser der Berge speist x-Tausend Baueme in der ganzen Stadt, die so sehr gemuethlich daher kommt. Zusammen mit einem Deutschen lief ich am Folgetag ein bisschen in der Stadt herum (inkl. Doeneressen, seit langem wiedermal, tat gut) und nahm dann am Abend gleich wieder den Bus weiter nach Salta, im Norden Argentiniens. In Mendoza war ich somit nur eine Nacht und einen vollen Tag. Trotzdem habe ich die Stadt in guter Erinnerung und ist wohl eine der schoensten&gemuetlichsten, die ich bis jetzt auf der Reise gesehen habe. Erstaunlich/schoen sind auch immer die belebten Plazas im Stadtzentrum.

 

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Donnerstag, 18.11.2010 Bariloche - Pucon I

Die im letzten Blog infolge Schlafmangels verschobene Velotour fand dann an meinem letzten Tag in Mendoza statt. Der Schlafrythmus war wohl zerstoert oder keine Ahnung warum, aber ich schlief pratisch die ganze Nacht nicht. Grund genug, mal bald dann wieder ein Einzelzimmer zu nehmen.

Fuer die Velotour waren wir eine Gruppe von 7 Leuten, die sich zusammengefunden hat. George und ich als Gruender, Marie (Fr) die wir am Vorabend "eingeladen" haben, Richard (AUS) via Marie und Laura (Can) gesellte sich am Morgen kurzfristig zu uns. Im Bus zur Mietstation kamen dann noch Juliana (COL) und Tony (ES) dazu, die Marie kannten. Somit waren wir sieben Leuten aus sieben verschiedenen Ländern. Das Wetter war super und so bekamen wir die schoensten Seiten von Bariloche zu sehen. Das ganze gleicht ein bisschen der Schweiz. Ich wuerde aber behaupten, die Landschaft ist noch schoener. Die verschiedenen Seeen und Berge - Natur pur - und einfach zum geniessen. Wir machten an diesem Tag nur rund 30 Kilometer. Es ging aber die ganze Zeit rauf und runter, am Abend waren wir froh, wieder zurueck zu sein. Die Fahrt war sehr gemuetlich und wir machten viele Rasts, wo wir einfach die Zeit genossen. Noch zwei kleine Anekdoten (wie schreibt man dieses Wort ?!): 1. Gleich nach dem Start der Tour gesellte sich ein Hund zu uns, der uns den ganzen Tag begleitete ... Kurz vor Schluss verschwand er dann aber ploetzlich. Es ist nicht das erste Mal, dass sich bei einem Ausflug ein Hund dazu gesellt. Schon bei der Huegelbesteigung in Bariloche am zweiten Tag hatten wir einen vierbeiningen Guide. Auch andere Reisenden erzaehlten von solchen Erfahrungen. (Freilaufende) Hunde hat es hier ueberall - in jeder Stadt. Dies sei in ganz Suedamerika so. Die Hunde sind aber (zum Glueck) ueberhaupt nicht agressiv - und so macht mir das ueberhaupt nichts aus und man gewoehnt sich an sie. 2. Da bei Lauras Velo die Kette rausflog bot ich ihr an, zusammen mit ihr etwas zurueck zu gehen, um von da die Vermieter anzurufen. Da die anderen der Gruppe ihr Unglueck nicht mitbekam, musste ich erst ca. einen Kilometer den Berg runter, um die restlichen zu informieren. Dann wieder zurueck rauf, zusammen mit Laura auf die andere Seite runter und nachdem sie dann ein neues Velo erhalten hat, das ganze natuerlich nocheinmal. Mit den uebrigen verabreteten wir uns zum Mittagessen an einem gewissen Punkt, der auf der Karte eingezeichnet war. Als Laura und ich dann in der Nähe waren, kamen wir zu einer Abzweigung und wir wussten erst nicht, welche Richtung jetzt nehmen. Ploeztlich entdeckte ich einen Kleber beim Wegweiser. George ist (hobby-)DJ und klebt sein Logo ueberall ein bisschen hin. Zum Glueck hatte er Kleber mitdabei (gut, er hat immer welche dabei)  und konnte uns so die Richtung weisen.-)

Zum Schluss gab es dann noch ein Bier zwei zusammen im Garten des Velovermieters; hanging in der Hängematte Ferien-Lifestyle hoch 7 ;-).

Am Abend verarbredeten wir uns zum gemeinsamen Steakessen. Zu dieser Gruppe gesellten sich dann noch andere von unserem Hostel und so waren wir mind. 14 Leute die zusammen los zogen um einen Platz in einem Restaurant zu finden. Wir hatten Glueck und so assen wir ein gutes Stueck Fleisch. Zurueck im Hostel gab es dann noch ein Glas Wein und ich ging todmuede ins Bett. Am naechsten Tag musste ich frueh raus, mein Bus in Richtung Pucon, Chile (Grenzuebergang Nr. 3 ?) fuhr um 7.15 los. Zum Glueck nahm auch Laura diesen Bus und ich beauftragte sie am Vorabend, mich im Falle wecken zu kommen, wenn ich um x Uhr nicht beim Fruehstueck sei. War eine gute Beauftragung ;-)

Etwas uebermuedet kam dann eben die angesprochene Grenzüberquerung. Die Argentinischen Hunde meinten irgendetwas in meinem Rucksack geschmeckt zu haben und so kam ich, eher bisschen schlecht gelaunt infolge Schlafmangel, in den Genuss einer mehr oder weniger gruendlichen Kontrolle. Der ganze Rucksack wurde geoeffnet und dursucht. Das Ganze dauerte doch eine Weile und so musste der gesamte Bus auf mich warten, bis es dann endlich weiter ging. Komisch eigentlich, dass auch die Grenzpolizei des Landes, das man eigentlich verlaesst, Kontrollen durchfuert. In Chile, Grenzeingang, ging es erstaunlicherweise ein bisschen zuegiger als auch schon und so konnte ich wieder ein bisschen schlafen im Bus. In Pucon angekommen suchte ich eine Unterkunft, die mir von zwei Israelinnen (viele Israelis sind unterwegs ...) empfohlen wurde. Es war ein kleines Hostel bei einer sehr freundlichen Frau. Ich hatte ein zweier-Zimmer fuer mich alleine und  so ging mein Wunsch nach einer Nacht wiedermal alleine in einem Raum in Erfuellung. Allerdings bellten die Hunde draussen z.T. so stark, dass ich auch nicht die ganze Nacht durchschlafen konnte. Fuer den Folgetag konnte ich am Abend (in letzter Sekunde) noch die Vulkanbesteigung des Villaricca-Vulkans organisieren

fortsetzung im naechsten eintrag...

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Montag, 08.11.2010 Navimag Teil 2 - Bariloche

Cari amici

Am Nachmittag kamen wir dann in Puerto Natales an und konnten dann gleich einchecken. Wir erfuhren, dass nicht so viele Leute auf dem Boot sind und so wurden wir (bzw. George und ich) upgreated. Anstatt im 16er Schlag war ich zusammen mit einem Franzosen (Eishockeyspieler von Chamonix) in einem 4er Schlag! Dies haette rund 200 Franken mehr gekostet. Schlussendlich bin ich wirklich froh, dass ich nicht im 16er Schlag gelandet bin. Insgesamt waren wir 46 Leute auf dem Boot, das eigentilch 150 Leuten Platz bietet. Nach dem Check-in gingen wir uns in einem Supermarkt eindecken mit Verpflegung. Da am ersten Abend kein Nachtessen serviert wurde, gingen wir noch was Essen in einem Restaurant. Da wir nicht mehr viel Zeit dazu hatten, endete dieses Abendessen in einem Wettessen zwischen George und mir. Im Hindergrund lief ziemlich schnelle, ska aenliche Musig, was uns noch zusaetzlich anstachelte. Ich gewann, aber auch George schaffte noch puenktlich zum Sammelpunkt fuer das Embarquement. In der Halle angekommen merkte ich schnell, dass ich anscheinend ueberhaupt nicht der einzige Schweizer hier bin. Wieviel wir genau waren, weiss ich nicht, aber sicherlich waren wir in der Ueberzahl. Darunter auch eine Wallischerin, Daniela aus Zermatt. Cool. Das erste mal Deutschschweizer getroffen und somit auch wieder die Sprache gesprochen. Die Passagiere waren allen Alters. Zwei Italiener, Donato und Carlo sowie eine weitere Englaenderin (oder zumindest halb), Kasha und zwei Deutsche bildeten die Front der junge(ren).

Nun, es ist schwierieg in Worten zu fassen, was wir auf dem Boot erlebt haben. Wie gesagt, der Trip dauerte von Montag Abend bis Freitag Morgen. Am fahren waren wir wohl so zwischen Dienstag in der Frueh und Donnerstags spät. Es war einfach super und eine colle Erfahrung. Ausser dem Mittwoch waren wir stets in einem Fjord oder Kanal unterwegs. Am Mittwoch auf hoher See. Dieser Tag war dann auch der anstrengendste, da die See natuerlich nicht ruhig ist. Gluecklicherweise habe ich die Seekrankheitstablette zu mir genommen und somit nichts risikiert. Nur soviel: Am Mittwochabend kamen ca. 30 % der Passagiere zum Nachtessen. Umso besser fuer uns, ich kriegte dann zwei Teller Spaghetti Bolognese ;-).  Auf der Fähre gibt es nicht viel zu studieren. Die drei Mahlzeiten gibt es jeweils zur gleichen Zeit und sobald irgendwas interessantes zu bestaunen gibt, wird dies per Lautsprecher kommuniziert. So um 10 Uhr am Morgen war jeweils ein Vortrag ueber die Gletscher / Tiere etc. von Patagonien. War jeweils sehr informativ. Den Nachmittag verbrachte man auf dem Deck oder im Bett oder im Aufenthaltsraum, wo zum Teile Fime liefen oder man einfach ein bisschen mit den anderen Passagieren plaudern kann. Nebst Pinguinen, Voegeln und Delphinen hatten wir das Glueck, dass Killerwale unser Schiff passierten. Es war eigentlich schon immer mal ein Traum (Freewilly sei dank !?), diese in der Natur zu sehen. Leider habe ich, so glaube ich, nur die Flosse von einem gesehen. Es sollen aber mindestens drei gewesen sein; ein etwas in die Jahre gekommener und úbereifender Australier meinte jedoch, er haette mind. 6 gesehen. Naja, die Witze darueber koennt ihr euch ausdenken. Die Fahrt durch die Kanäle ist eigentlich wenigs abwechslungsreich; Berge wohin das Auge reicht. Trotzdem ging man abundzu an Deck um einfach diese zum teil wohl unberührte weite Natur zu bestaunen.

Die Zeit verging trotz wenig zu machen relativ schnell und so war es dann auch schon bald Donnerstagabend bzw. Freitagmorgen und wir alle waeren wohl noch gerne ein bisschen auf dem Schiff gewesen. Da der Donnerstagabend im Zeichen stand, die eingangs erwähnte "Verpflegung" aufzubrauchen, wurde es sehr spät und deshalb am Freitag war dann ausspannen angesagt. Das Wetter in Puerto Montt war schlichtweg schlimm (Regen, Regen, Regen) und zusammen mit Daniela und George ging ich ins nahegelegene Puerto Varas. Da es auch da noch immer regnete und ich nicht so in der Stimmung war, habe ich ausser einem kleinen Sightseeing nicht viel gemacht. George und ich nahmen dann am Samstag in der früh den Bus zurueck nach Argentinien nach San Carlos de Bariloche (Grenzuebergang Nr. 2); selbsternannte "Schweiz von Argentinien". Der Touristenort und seine umliegende Natur ist wunderschoen. Man koennte wirklich (fast) meinen, man sei irgendwo in den Alpen. Das Dorf ist bekannt fuer seine Schokoladenproduktion und in vielen Restaurant stehen Sachen wie Roeschti, Fondue etc. auf der Menukarte ... Wir kamen gegen 4 Uhr am Nachmittag an und das Wetter war das selbe wie Chile vorhin... Erstmals fand ich nicht auf anhieb ein Hostel (da keine Betten frei). Nach einem superfeinen Steak in einem teureren Restaurant gingen wir am Abend noch aus in einem Club. Ass-shacking auf hohem Niveau.

Am Folgetag war dann erstmals ein bisschen entspannen angesagt und am Nachmittag wanderten wir zu einem Aussichtspunkt (Cerro Campanario). Die zweite Nacht verbrachten wir in einem anderen Hostel ( in dem, in dem wir eigentlich schon bei der Ankunft schlafen wollten); dieses liegt in einem, zwar etwas heruntergekommenden Hochhaus im zehnten Stock. Die Aussicht vom Schlafsaal und den Gemeinschaftsrauemen ist überwältigend. Heute wollten wir eigentlich eine Velotour machen, mir war es jedoch nicht um aufzustehen und so werden wir das morgen machen. George kuemmerte das nicht gross, es ist wohl eh schwierig, ihn aus der Ruhe zu bringen. Er ist ziemlich reiseerfahren (war u.a. schon mal in Peru vor 3 Jahren, ist durch Australien und China gereist etc.). Obwohl er ca. 6 Monate unterwegs ist, ist sein Rucksack wohl nur halb so gross wie meiner. Ich habe schon auch Zeugs, das ich nicht wirklich brauche, aber angenehmer mit seinem Rucksack waere es allemals!

Hasta luego & und ich hoffe euch gehts allen gut??

xxxx

Lundi apres-midi/soir je suis embarque a Puerto Natales dans un bateau qui m'a ramene en 4 jours a Puerto Montt. Le temps que j'ai passe la-bas avec des personnes gentilles était juste parfait! Il y a avait beaucoup de suisse sur le bateau et comme ca, je pouvais parler dans ma langue. La nature est tres belle et on voyait meme des Orcas dans la mèr! Extra-ordinaire :-) ! De Puerto Montt je continais avec un anglais pour Bariloche, de retour en Argentine. Bariloche est tres belle, un peu comme la suisse ;-)  Je me repose ici un peu et je continuerai à Pucon en Chilie puis apres à Santiago et Valparaiso.

Damian

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Montag, 08.11.2010 El Chalten - El Calafate - Navimag Trip Teil 1

Hallo zusammen. Mittwoch Nachmittags ging ich auf den Bus Richtung Rio Gallegos. Erneut eine lange Reise, aber anscheinend keine aussergewoehnlichen Ereignisse - mag mich jedenfalls an nichts mehr erinnern. Dort angekommen musste ich zwei Stunden auf den Anschlussbus in Richtung El Calafate warten. Gluecklicherweise gab es auch da wieder ein Cafe mit Wi-fi und so kann man sich ein bisschen im Netz rumschauen und auch ueber Sachen zu Hause updaten. Ich habe es schon mehrmals erwaehnt, ist wirklich cool mit dem Wifi ueberall. Andernseits fuehlt man sich dann auch weniger weit von zuhause weg. Eben, hat auch seine Nachteile, schliesslich sollte man sich evtl. mehr mit den Eindruecken von hier beschaeftigen.

In El Calafate angekommen ging ich kurz was warmes essen, um dann den dritten Bus in Folge nach El Chalten zu nehmen. Es war (nur!) noch ein zwei Stunden-Trip. El Chalten ist ein kleines Doerfchen das ausschliesslich vom Tourismus lebt. Die Wandermoeglichkeiten rund um den Fitzroy und den Cerro Torre (die man natuerlich auch beisteigen koennte) locken die Touris an. Ich habe davon von zwei Franzoesinen in Buenos Aires gehoert und habe gedacht, ich koennte ein bisschen Trekking auch vertragen. Im Hostel angekommen, lernte ich Adrian kennen, einen Englaender der auf seinen letzten Woch seiner 12 monatigen Weltreise auch noch kurz Patagonien kennenlernen wollte. Er kam gleichzeitig wie ich im Hostel an und wir sollten die naechsten paar Tage zusammenverbringen. Er hatte eigentlich sein 2 tages-Programm (Wanderwege) fuer El Chalten schon zusammengestellt und so entschloss ich mich kurzum, ihm zu folgen. Sofort gingen wir auf einen Huegel ueber dem Dorf, wo man anscheinend Kondore beobachten koennte (mit ein bisschen Glueck). Dies hatten wir nicht, trotzdem konnten wir die Bergwelt bestaunen. Am Abend goennten wir uns feine Spaghetti in einem Lokal, das sein eigenes Bier braut. Beides schmeckte gut, war aber teuer. Da wir am anderen Tag frueh rauswollten, blieb es dann bei zwei kleinen Bieren.

Um 8.30 nahmen wir einen Bus und wanderten dann zum Fuss des Fitz Roy, wo man den Berg von Nahe zusammen mit einer Lagune sehen soll. Die letzte Stunde des Aufstiegs war sehr steil und so war ich dann schon froh, endlich oben zu sein und endlich das Mittagessen (Lunchpaket) einzunehmen. Die Aussicht war ok, die Lagune schien jedoch  zuzufrohren bzw. von Gletschter bedeckt zu sein. Gerade vorhin hat mir jemand erzaehlt, dass man noch ca. 100 Meter weiterlaufen haette muessen, um dies zu sehen. Tja. Gestaerkt nach dem kurzen Break und eigentlich froh, dass wir das Tagesziel bereits hinter uns hatten, musste ich beim runtersteigen feststellen, dass meine Trekkingschuhe entweder zu kurz oder zuwenig eingelaufen sind; eher etwas unangenehm. Auf dem Weg zurueck passierten wir eine Punkt mit einer Abzweigung, die zum eigentlichen Ziel des zweiten Tages fuehrte. Adrian war motiviert, dies doch auch noch gleich zu machen. hmhm; waere ich alleine unterwegs gewesen, waere ich wohl zurueck zum Dorf. Allerdings war es erst gegen 3 Uhr und so willigte ich dann doch ein, ausser dem Problem mit den Fuessen war ich eigentlich auch noch zwaeg. Gemaess Plan sollten wir somit noch 6 weitere Stunden Trekking machen ... puuhh. Okey lets go. Die ersten beiden Stunden gingen gerade aus, das war ja noch okey. Dann jedoch wieder rauf und runter, jeder Schritt eine Qual. Irgendwann glaubten wir dann noch, uns verlaufen zu haben, da unsere Marschrichtung so nicht auf unserer Wanderskizze eingetragen war. Gluecklicherweise waren wir doch richtig und das zweite Ziel auch nicht mehr so weit entfernt. Dort endlich angekommen, verdeckten uns dann noch die Wolken die Sicht auf den Cerro Torre. Schade. Auch den Weg zurueck ueberlebten wir irgendwie und mehr als nur erschoepft kamen wir dann gegen 9 Uhr am Abend an. Wir waren somit mindestens 10 1/2 Stunden am laufen. Gemaess Berechnungen eines Oesterreichers, der das gleiche auch gemacht hat (und mir eben auch gesagt hat, dass man dort noch 100 Meter weiterlaufen haette muessen), haben wir wohl fast 40 km zuerueck gelegt. Keine Ahnung ob das rechnerisch moeglich ist, aber lange war es auf jeden Fall. Zuerueck im Hostel dann noch die Hiobsbotschaft aus Schwyz... Einfach unglaublich, traurig. R.I.P. Flurin. trotz den Strapazen und der traurigen Nachricht gingen wir dann noch eine Pizza essen und dann mehr als nur muede ins Bett.

Da wir nun das Programm bereits abgespult hatten, konnten wir am naechsten Morgen ein bisschen ausschlafen. Da es nur am fruehen Morgen und am Abend einen Bus zurueck nach El Calafte gibt und wir auf keinen Fall frueh aufstehen wollten, gedachten wir, am Tag einfach anzuspannen. Waehrend dem Fruehstueck sprachen wir mit einem Westschweizerpaar, welches ein Auto gemietet hat und ebenfalls nach El Calafate wollte. So konnten wir mit ihnen dahin fahren - sehr praktisch. Um ca. 13 Uhr sind wir dort angekommen. Im Hostel empfahlen sie uns, einen Gletschertrekking zu machen. Schon beim Wort trekking loeschte es uns ab und so haben wir das nicht gebucht. Um 14 Uhr ging dann noch ein Bus zum Gletschter (die Hauptattraktion rund um El Calafate, etwas im letzten Blogeintrag beschrieben). Wir entschieden uns, dies gleich zu machen, um dann am naechsten Tag wirklich mal den ganzen Tag auspannen zu koennen. So stressten wir zur Busstation und nahmen die einstuendige Reise auf uns. Der Anblick dieses riesigen Gletschters ist einfach atemberaubend. Laufend (vielleicht alle 15 Minuten) brechen Eisbroecke ins Wasser runter und ein riesen Knall ertoent. Amazing. Nach ca. zwei Stunden der Besichtigung dieses Gletschters fanden wir, dass wir genug gesehen haben. Problematisch war, dass nach dieser Erkenntnis noch ca. 3 Stunden auszuharren war, bis uns der Bus zurueck bringen soll (20 Uhr). Da es kalt war (natuerlich bei einem Gletschter), gingen wir ins sehr teuere Restaurant um die Zeit totzuschlagen. Dieses schloss dann um 19 Uhr (?!) und so mussten wir noch eine Stunde in der Kaelte ausharren. Keine Ahnung, was der Sinn dieser Sache.

Am Abend gingen wir dann nochwas essen und dann noch in der Halloweennacht aus. Eine vom Hostel organisierte Party im Dorf war schlecht und so fanden wir ein anderes Lokal, in dem wir die einzigen Touris waren  (Praktisch das ganze Dorf ist touristisch). War cool. Als das ganze gegen 6 Uhr fertig war, luden uns einige noch auf eine After-Party zu jemanden nach Hause ein. Ich war jedoch nicht mehr dazu zu ueberreden und liess Adrian dann allein zurueck. Er sollte erst gegen den Mittag zurueck kommen und hat noch Supermomenten mit diesen freundlichen Menschen erlebt. Er wurde zum Schluss reich beschenkt... Da habe ich wohl einige gute Erlebnisse verpasst.

Am anderen Tag chillten wir bzw. ich (Adrian stand dann gegen 21 Uhr auch mal auf) ein bisschen rum. Am Nami ging ich ins Dorf und versuchte mich beim Geldrauslassen beim Automaten. Irgendwie funktioniert die Postcard nicht bei allen automateten. Keine Ahnung ob und was ich jeweils falsch mache!? Die Bankkarte ist weit zuverlaessiger, diese Konto hatte jedoch zum Zeitpunkt kein Geld mehr drauff, was mir auch angezeigt wurde. Nachdem ich es praktisch bei allen Automaten versucht habe und es eigtl. schon bereits aufgegeben habe, versuchte ich es dann doch nochmal mit der Bankkarte bei einem (anderen) Automaten einer Bank, bei der ich es eigentlich schon probiert hatte. Siehe da, ploetzlich ging es ... keine Ahnung was dabei die Logik ist, aber hauptsache hatte ich wieder Fluessiges und konnte dann doch noch was zum Kochen kaufen. Ich kochte dann fuer mich und Adrian ein ausgiebiges Nachtessen. Eigentlich solte man vielmehr kochen, macht Spass. Gerade jetzt bin ich einem Hostel, wo so feine Sachen gezaubert wurden. Aber Essen im Restaurant ist ja auch nicht soo teuer und ist halt einfach die einfachere Variante. Nach dem Essen sassen wir dann noch mit anderen Touristen im Gemeinschaftsbereich und ich lernte George und Claire (England) kennen, die das selbe Boot am Folgetag nehmen sollten. Gut, dass ich somit bereits jemanden kannte.

Am Montag nahmen wir dann den Bus ueber die chilenische Grenze nach Puerto Natales. Die Grenzuebergaenge sind eher muesam. Zuerst wird am Ausgangshafen von Argentinien angehalten, wo man einen Ausreisestempel erhaehlt. Da fuer den ganzen Bus (vielleicht 75) zwei Schalter zur Verfuegung stehen, geht das natuerlich eine Weile. Das selbe dann ca. einen Kilometer weiter bei der chilenischen Einreisegrenze. Nachdem man den Einreisestempel hat, darf man dann noch das ganze Gepaeck durch den X-Ray reichen. Nebst Drogen etc. darf man auch keine Fruechte (?!) ins Land importieren... Die haben Angst, dass man so Krankheitserreger reinbringt. Da ich nach dem Navimag-Trip ein bisschen zwischen den beiden Laender pendeln werde, darf ich das Szenario dann noch ein paar Mal durchmachen. Looking forward to it.

xxx

Apres un longue voyage de Puerto Madryn a El Chalten, j'y faisait de la randonee avec un anglais. Il etait vraiment motivé et comme ca on faisait un tour de deux jours dans une journee. Au complait on marché pendant 10 h 30 ... puff j'aitais vraiment fatigué le soir. Le lendemain on continuait pour El Calafate, un endroit pred d'un grand glacier (Porito Moreno). Ce glacier est enorme et quand de la glace tombe dans l'eau il y a un claquement (?) fort. Le soir on sortait avec des personnes locales puis le lendemain on se reposait apres ces deux jours eprouvants.  Lundi dans la journee, je prenait le bus pour me rendre a Puerto Natales en Chilie. Passer la duane est assez fatiguant.. Il faut s'arreter a la duane de deux pays puis ca prend assez de temps...

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Mittwoch, 27.10.2010 Rosario - Cordoba - futbol - Puerto Madryn

Hallialo

 Endlich finde ich wieder Zeit. Sorry about that. Es ist ja v.a. mein Problem, wenn ich länger nichts mehr schreibe, so muss ich strenger nachdenken.

Beim letzten Blogeintrag war ich gerade in Rosario angekommen. Nach dem Internet ging zum Hostel von Clemens und anschliessend mit ihm die Stadt erkunden. Er hat am Vorabend einer ca. 40 Jährigen Holländerin versprochen, mit ihr ein Museum de los Artos zu besuchen. So musste ich mich fast auch anschliessend. Wir liefen dann zu diesem Museum und (glücklicherweise) war es dann zu. Niemand weiss warum, aber Clemens und mir kam das doch gelegen. Der Fussmarsch war doch ziemlich weit und so goennten wir uns einen Imbiss in einem schoenen Park. Die Imbissbude war in einem Bauwagenáhnlichen Gefährt und die Arbeiterinnen hatten helle Freude an uns “Nichtsversteher”. Sie und wir amüsierten uns prächtig. Es für uns wohl eine der ersten (längeren) Begegnungen mit Einheimischen Verkäufer(innen), die sich nicht wirklich an Touris gewohnt waren. Es war schlicht lustig.

 Nach dem Besuch des Stadion von Newell Old Boys (anscheinend die Ausbildungsstätte von klein Lyonel Messi, er ging ja dann glaubs schon mit 16 Jahren nach Barcelona) gingen wir zurück ins Stadtzentrum. Da Clemens die Championsleague schauen wollte, ging ich dann alleine zum “Monumento de la Bandiera”, das Publikumsmagnet in Rosario. Dieser hohe Turm (von dem man eine schoene Aussicht hat) wurde zum Gedenken an den Typen erstellt, der die argentinische Flagge erfunden oder kreiert oder was auch immer hat. Ich goennte mir dann noch ein Bier am Rio Parana (ist der selbe Fluss wie in Iguazu) um die Fischer zu beobachten. Im Sommer kann man vom Ufer aus auf eine Insel schwimmen (ca 700 m), die sehr schoen aussah. Anschliessend ging ich dann noch das Geburtshaus von Che fotografieren. Er war in Rosario geboren worden, die Familie ging dann aber später nach Cordboda/Alta Gracia. Ein kleine Tafel weisst darauf hin, sonst sieht man nichts. Im Gebäude ist heute eine Versicherung untergebracht.

 Da das rumlaufen einem immer (sehr) müde macht, blieb ich am Abend zu Hause. Ich quatschte mit Carla und lernte zusammen mit ihr ein bisschen Spanisch. Da sie am morgen wieder früh rausmusste, war sie auch nicht motiviert noch rauszugehen.

 Am Mittwoch hab ich nichts aufregendes gemacht. Ein bisschen rumgelaufen. Am Abend wollten Clemens und ich noch ausgehen. Zusammen mit einem Norweger (Leif) machten wir das und landete nach mehreren negativen Versuchen doch noch an einem coolen Ort. Zu Reggaeton tanzten wir ab. Die Preise in dieser Art Disco waren dann schon eher (in Richtung) europäischem Niveau… keine Ahnung wie sich das ein durchschnitts Argentinier leisten kann. 

 Auf Rat von Carla liess ich dann Santa Fe aus und ging stattdesden nach Cordoba. Zusammen mit ihr stand ich dann doch etwas beduselt früh am morgen auf um richtung Busstadtion zu laufen und da in den Bus zu steigen. Der Abschied von Carla war herzlich. Obwohl wir eigentlich nicht viel zusammen unternommen haben, verstanden wir uns gut und ich fühlte mich wohl bei ihr – wie zu Hause. Das ist genau das gute an Couchsurf. Ihr Tipp bezüglich Cordoba war gut. Die Stadt ist änlich wie Rosario; für mich sind beide viel angenehmer/besser als Buenos Aires (von den Fussballspielmoeglichkeiten mal abgesehen). Die Reise von Rosario nach Cordoba war eher mühsam, da ich das erste mal während dem Tag gereist bin und der Bus an jedem Kaff gehalten hat, gut man hat dafür auch mehr Eindrücke des ländlichen Argentiniens. Ein Essen wurde nicht serviert, stattdessen hielt der Bus an einer Art Raststätte. Da die Informationen des Buschauffeurs jeweils eher spärlich sind (wann es denn weitergeht), ist es immer ein bisschen stressig fuer mich, um ja nicht die Busabfahrt zu verpassen (Horrorszenario…). In Rosario war zudem auch noch die vorläufige Verabschiedung von Clemens, mit dem ich es sicher auch noch länger ausgehalten hätte. Wir treffen uns dann aber, voraussichtlich, wieder in Lima, da sein Flieger zwei Tage vor meinem von dort aus zurueck geht. Da er vor mir durch Bolivien reisen wird, kann ich seinen Blog verfolgen und das von ihm empfehlenswerte machen.

 Da ich mich kurzfristig dazu entschied, nach Cordoba zu gehen, nahm ich mir ein Hostel und suchte nicht nach einer Couchsurfunterkunft. Ich war wohl so gegen 18 Uhr angekommen (Donnerstag) und wollte dann noch ein Duschtuch kaufen gehen (habe es irgendwo liegen lassen) als ich (wieder) an eine Demostration heranlief. Diesmal waren es die Studenten (Cordoba ist eine Studentenstadt), die in hoher Anzahl lautstark und kreativ durch die Strassen marschierten. Ich habe dann das ganze wiederum ein bisschen verfolgt und war erneut erstaunt, wie viele “Mädchen” Initative ergreifen. Ich kenne mich ja nicht soo mit Demos aus, habe aber das Gefühl das die Menschen hier vielmehr politisch aktiv sind bei uns, und eben v.a. auch Frauen das Kommando übernehmen.

 Im Hostel habe ich dann nicht sofort den Anschluss gefunden und so ging ich dann am Abend alleine noch ein bisschen die Stadt erkunden. Nachdem ich eine im Reiseführer empfohlene Ska/Reggae-Disco nicht gefunden habe, bin ich zufälligerweise an einem anderen Schuppen vorbeigelaufen, in der anscheinend eine Reggae-Party lief. Nur zu gerne wäre ich dort rein gegangen, als ich mich dann aber an der Warteschlange einreihte und sah, dass praktisch nur Frauen reingelassen wurden (sowie Männer, die anscheinend die Türsteher kannten), liess ich es dann sein. Später wurde mir dann erklärt, dass die mich als Gringo wohl reingelassen hätten. Tja. Aber eben so alleine ist man halt auch ein bisschen weniger mutig, als wenn man zu zweit unterwegs wäre. Dass ich alleine unterwegs bin, bereue ich (nocht) nicht, aber es gibt halt schon auch Momente, wo es einfacher wäre, wenn man zu zweit oder zu dritt unterwegs wäre. Aber das wusste ich ja eigentlich. Noch was zur Musik; es gibt doch viele Clubs, wo Reggaeton läuft. Das gefällt eindeutig besser als z.T. die Musik in CH-Clubs.

 Da es nun zum zweiten Mal in der Folge ein bisschen später wurde, habe ich am Folgetag pas grande choses gemacht (Ambris Sieg gegen Zug am Radio Central verfolgt J ). Am Abend habe ich mich dann beim Barbecue des Hostels eingeschrieben. Es sollte das erste grosse “Asado” sein. Fleisch, Fleisch, Fleisch. Schmeckt gut, aber irgendwie schon auch eine zäche Sache. Nachher gingen wir zusammen mit den Leuten vom Hostel in einen Club, der mir bzw.die Musik nicht so gefiel und deshalb ging ich dann relative früh heim. Ich lernte einen u.a. einen Iren, Mark, kennen, einen coolen und v.a. lustigen und weit weniger organisierten Typen als mich. Er blieb dann noch länger und ich stand dann früher auf als er, und so viel dann der eigentlich zusammen geplante nächste Tag ins Wasser. Ich erkundigte mich dann an der Reception, was ich noch machen koennte. Auf Empfehlung der Reception ging ich dann nach Alta Gracia (ca. 45 Minuten von Cordoba entfernt), wo Che seine Jugendzeit verbrachte. In diesem Haus ist heute ein interssantes Museum untergracht. Zufälligerweise hat Mark anscheinend seine Pläne auch noch geändert und plötzlich tauchte er auch noch da auf. Die Welt ist klein. Da ich mit dem Museum fertig war, er erst kam, haben wir uns erst am späteren Nachmitag im Hostel wieder getroffen. Zusammen gingen wir dann zum Busbahnhof, wo er in Richtung Mendoza weiterging und ich nocheinmal in Richtung Buenos Aires. In Alta Gracia habe ich auch noch Thomas, einen Deutschen der in einem sogenannten Sabbathjahr ist und ein Jahr rund um die Welt am travellen ist.  Seine nächste Station sollte auch meine Úbernächste sein und so sind wir zurzeit zusammen in einem Hostel in Puerto Madryn.

 Warum nochmals nach Buenos Aires? Tja, eigentlich wollte ich ja nicht wieder dahin zurück. Doch der Norweger Leif (getroffen in Rosario) ist auch Fussball interessiert und hat sich wie ich im Vorherein darüber informiert. Er meinte, er würde gerne am Sonntag in BA das (Hass-)Derby zwischen Huracan und San Lorenzo sehen. Nun, ich sagte ihm, sollte er ein Ticket für mich organisieren koennen, so wäre ich auch dabei. Am Freitagabend kriegte ich dann ein positives E-Mail von ihm und so ging ich kurzfristig am Samstagabend nach Buenos Aires zurueck (Ankunft am Sonntag morgen). Angekommen ging ich zusammen mit Joe (getroffen am allerersten Ankunftstag in BA) frühstücken. Wir wollten eigentlich immer nochmal zusammen was machen, aber es hat sich aufgrund seiner und meiner Pläne nie ergeben. Nach diesem Frühstueck ging ich dann zu Leifs Hotel und zusammen mit seinem gerade erst angekommenen Freund gingen wir zum Spiel. Dieses war einfach nur geil. Die Rivalität war das ganze Spiel über spürbar und v.a. San Lorenzo machte ganz eindrückliche, sehr laute Stimmung, obwohl sie schlussendlich 3-0 verlieren sollten. Auch die beiden Norweger waren begeistert. Um Papi an seinem Geburtstag nicht zu langweilen, schreibe ich jetzt nicht mehr ueber das Spiel :-). Happy Birthday !!

 Am Abend nahm ich dann gleich den nächsten Bus in Richtung Puerto Madryn in Patagonien (ca. in der mittel zwischen Feuerland (“Ende der Welt”) und BA). Die Busfahrt dauerte 20 Stunden und ich war froh, als ich endlich angekommen bin. Zum ersten Mal sollte ich hier das Meer (Atlanktik) sehen. Puerto Madryn ist bekannt, da der Nationalpark mit den verschiedenen Tieren, Peninsul Valdes, in der Nähe liegt. Zusammen mit Thomas haben wir gestern eine (organisierte) Ganztagestour durch den Nationalpark auf dieser Halbinsel gemacht. Die Tour beinhaltete u.a. eine Bootstour um Wale zu beobachten. Wir konnten von ganz nah diese Tiere beobachten. Obwohl ich das schon mal in Quebec beobachten konnte, ist es immer wieder eindrücklich, diesen riesigen Tieren zuzuschauen. Leider/zum Glück war dann die Batterie meines Fotoapperates fertig und so konnte ich nochmehr geniessen, da ich so nicht ständig versuchen konnte, tolle Bilder zu schiessen. Am Nachmittag gingen wir dann noch zu einer Seelöwen und Pinguinkolonie. Auch sehr schön, diese Tiere in der freien Natur beobachten zu können. Für die Seelöwen war gerade Paarungszeit und so kamen wir in den Genus eines Fortpflanzungsakts. Nach zwei erfolglosen Versuchen, fand der Mann-Seelöwe dann doch noch eine willige Seelöwin. Die Tiere sind riesig und die meisten “chillen” einfach auf den Steinen am Wasser. Die Tour war der ganze Tag, aber wie im Reiseführer beschrieben, ging einfach sehr viel zeit drauf um vom einen Ort zum anderen zu fahren, praktisch den halben Tag verbrachte man im Bus und für die Tiere hatte man fast zu wenig Zeit. Schade, aber die Halbinsel ist einfach riesig…

 Nun, ich bin jetzt, Mittwoch, hier noch im Hostel  und nehme in drei Stunden den Bus weiter richtung Süden. Bis zu meinem vorláufigen Zielort werde ich drei Busse nehmen müssen. D.h. die nächsten mind. 30 Stunden verbringe ich wieder im Bus … Habe mich deshalb auch erkundigt, ob man auch fliegen könnte; kann man, ist aber einfach (zu) teuer (ca. 350 franken während die busste zusammen nur 120 franken kosten). Ich gehe nun via Rio Gallegos nach El Calafte, von dort direkt weiter nach El Chalten. Dort werde ich am Freitag und Samstag zwei Trekkingtage einlegen, am Sonntag dann zurück nach El Calafate, am Nachmittag dort den Perito Moreno-Gletschter im Parque Nacional Los Glaciares (einer der wenigen Gletscher auf der Welt, die noch weiter wachsen) angucken, und am Montag morgen úber die Grenze nach Puerto Natales/Chile, wo ich in der Nahct auf Dienstag in ein Cargoschiff einsteigen kann, das mich inert 4 Tagen nach Puerto Montt (ebenfalls in Chile) bringt. Die Fart geht auch durch Gletschter und Fjorde durch (www.navimag.com) und soll bei gutem Wetter etwas vom besten sein, was man machen kann.

 Hasta luego amigos

 Xxxxxxx

 

J’ai passé 3 journes a Rosario. Une ville que jai mieux aimé que Buenos Aires. Carla me disait de ne pas visiter Santa Fe (ce qui etait mon plan au debut) et comme ca je continuais à Cordoba, une ville etudiante qui semblait a Rosario et que jai aussi aimé beaucoup. Je restais aussi deux trois tours. Le dernier jour je visitait un village (Alta Gracia) à 30 km de la ville. Cest le village ou Che a passait son enfance et il y avait un jolie mueseum dans la (ancienne) maison familiale. J’ai bien aime ca. Samedi soir, je suis retourner a Buenos Aires encore pour voir un autre jeu de foot. C’etait aussi un classico et c’etait la meilleur partie que jai vus en Argentine! Le meme soir je continuais pour Puerto Madryn en Patagonie. Cette “ville” est lieu à cote d’un parque nacional (Peninsul Valdes) ou il y a beaucoup des animals. Sur un beateau on pouvait observer des balaines dans la nature (un peu comme à Tadoussac). J’aime vraiment ses grands animaux!! De plus on voyait des pengiuns en plaine nature et un autre animal dont je connais pas le mot en francais J. 

 Aujourd’hui je continue pour El Calafate / El Chalten pour y faire de la randonnee. C’est un voyage de 30 heures en bus… phuu… Mes il faut prendre le bus car les avions sont trop cher ici en Patagonie.

 Damian

 

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